Freitag, 23. Januar 2015

Salman Rushdie über Gedankenfreiheit:


Salman Rushdie ist ein weltweit bekannter indisch-britischer Schriftsteller. Er wird seit 1989 mit einer Todes-Fatwa bedroht, weil er einen harmlosen Roman geschrieben hat, der von indischen Immigranten in Großbritannien handelt und dabei Figuren und Begriffe verwendete, die Ähnlichkeiten mit Persönlichkeiten bzw. Gegebenheiten aus der koranisch-/islamischen Geschichte aufweisen.

Montag, 12. Januar 2015

Stellungnahme zur Gedenkveranstaltung "Je suis Charlie"


Foto: © Markus Kämmerer, Happy Arts Fotodesign, blog.happyarts.de

Wir möchten uns zunächst bei allen Teilnehmern für ihr Kommen bedanken. Mit so vielen Menschen hatten wir nicht gerechnet und wir haben uns auch sehr über die Dankesbekundungen für die Organisation dieser Versammlung gefreut.

Leider waren von den rund 200 Teilnehmern einige (u. a. auch 2 Mitglieder unserer Gruppe) mit dem Verlauf der Veranstaltung nicht einverstanden. Dies bedauern wir sehr und auch an uns ist die Diskussion nicht spurlos vorübergegangen. Unserer Hochschulgruppe wurde zum einen vorgeworfen, dass wir überhaupt eine Rede gehalten haben, als auch dass der Inhalt der Rede nicht angemessen gewesen sei. Möglicherweise erschien einigen auch die Wortwahl an manchen Stellen der Rede unglücklich. Doch die Rede wurde spontan, ohne Skript oder Vorbereitung gehalten. Schließlich wurde uns von einigen Besuchern sogar eine Nähe zur PEGIDA-Bewegung unterstellt. Gemessen an der Schwere der Vorwürfe möchten wir uns zu diesen Punkten äußern:

Donnerstag, 8. Januar 2015

Je suis Charlie – Gedenkminute am 8. Jan. 2015

Anlässlich des niederträchtigen Terroranschlags in Paris gegen das Satiremagazin "Charlie Hebdo“ ruft die Jenaer Hochschulgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung für den heutigen Donnerstag (8. Januar), um 18:00 Uhr, auf dem Ernst-Abbe-Platz in Jena zu einer öffentlichen Gedenkminute für die Opfer und Hinterbliebenen auf.
Damit möchten wir zum einen unser Mitgefühl ausdrücken und zum anderen auf die hohe Bedeutung der Presse-, Meinungs- und Kunstfreiheit hinweisen.

Wir zünden zum Gedenken Kerzen an.
Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt.
 
Die Einladung wurde u.a. verschickt an den Jenaer Oberbürgermeister, den Präsidenten der Friedrich-Schiller-Universität, den Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Parteien, Gewerkschaften, Verbände und größere Jenaer Unternehmen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr zahlreich kommt und Freunde, Kommilitonen, Mitbewohner, etc. mitbringt.
Die Veranstaltung kann auch auf Facebook geteilt werden.


Montag, 24. November 2014

Programm im Wintersemester 2014/15


>>Programm-Flyer (pdf)

Am Mittwoch, 26. November zeigen wir mit anschließender Diskussion Kumaré – Ein wahrer Film über einen falschen Propheten // 20 Uhr im Seminarraum 113 in der Carl-Zeiss-Straße 3.

In der darauffolgenden Woche findet am Dienstag, 2. Dezember wieder unser Humanistischer Stammtisch statt, wie immer sind alle eingeladen auch Freunde, Mitbewohner und Kommilitonen mitzubringen // ab 20 Uhr im DAHEME (obere Etage)

Der Video-Vortrag von Adriano Mannino Effektiver Altruismus: Wie wir mit kritisch-rationalem Denken hunderte Menschen und Tiere retten können findet am Montag, 8. Dezember statt // 20 Uhr im Seminarraum 113 in der Carl-Zeiss-Straße 3.

Sonntag, 2. November 2014

Rezension zu »Hoffnung Mensch. Eine bessere Welt ist möglich« von Michael Schmidt-Salomon

Unser Mitstreiter Rimtautas Dapschauskas stellt in seiner Rezension das aktuelle Buch des Vorstandssprechers der Giordano-Bruno-Stiftung vor: 



Als ich den Titel des Buches mit den zwei Wölkchen auf dem Cover das erste Mal las, so muss ich ehrlicherweise gestehen, war ich zunächst äußerst skeptisch und erwartete im Prinzip eine ‒ im wahrsten Sinne des Wortes ‒ naive Gutmenschenschnulze. Doch nach der Lektüre dieses Buches hat sich mein erster Eindruck als völlig falsch herausgestellt. „Hoffnung Mensch“ ist das bisher ausgereifteste, am breitesten angelegte und tiefgründigste Werk von Michael Schmidt-Salomon.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Wir gratulieren!


http://www.giordano-bruno-stiftung.de/sites/default/files/gbs_poster04-14.jpg

(c) Evelin Frerk – www.who-is-hu.de


Die Hochschulgruppe Jena darf anlässlich zweier Jubiläen recht herzlich gratulieren:

Zum einen wurde am Samstag Herbert Steffen, der Gründer der Giordano-Bruno-Stiftung und langjährige Mäzen des Kirchenkritikers Karlheinz Deschner, 80 Jahre alt. Wir wünschen beste Gesundheit und weiterhin viel Schaffenskraft im Kampf für Humanismus und Aufklärung! Unser Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon gewährt beim hpd einen kurzen Einblick in das Leben dieses Mannes, der die säkulare Szene in den vergangenen Jahren entscheidend mitgeprägt hat.

Zum anderen jährt sich auch der Geburtstag der GBS selbst zum 10. Mal! Seit 2004 wirkt die Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung nun schon in Deutschland und seit diesem Jahr auch in der Schweiz. Zu Recht lädt sie daher ein zu einem Festakt am 7. November in die Deutsche Nationalbibliothek (DNT) in Frankfurt. Der Ort erscheint passend: So wie die DNT bedeutende Texte vieler Epochen und Fachbereiche bereithält, umfasst auch der Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung bedeutende Köpfe verschiedenster Professionen. Wir werden unser Bestes geben, die GBS durch unser Wirken vor Ort zu unterstützen und hoffen auf viele weitere erfolgreiche Jahre – getreu dem Motto der Jubiläumsveranstaltung: "Eine bessere Welt ist möglich!"

Verquere Welt bei der WELT

Unser Mitglied Maximilian Steinhaus hat sich in einem Artikel für den hpd kritisch mit dem Chefkommentator der WELT, Torsten Krauel, auseinandergesetzt. Dieser hatte in einem Kommentar zum Thema Sterbehilfe angedeutet, dass die "Gottlosen" in Deutschland bislang unerkannt nur mit halber Persönlichkeit unter uns weilten und er warf Menschen, die einen Suizid für sich als Handlungsoption betrachten, fehlendes Mitleid, Hilfswilligkeit, ja gar fehlende Empathie vor. Diese Respektlosigkeiten konnten nicht unkommentiert bleiben.